Die Stasi im Alltag Die Stasi im Alltag - Tragweite und Grenzen des Einflusses des Ministeriums für Staatssicherheit auf das soziale Leben in der SED-Diktatur. Die DDR-Staatssicherheit hat nicht nur die Opposition bekämpft, sie war auch im Alltag der schweigenden Mehrheit präsent: als Überwachungsorgan, als verdeckte Entscheidungsinstanz, als tabuisierter Mythos. Die Beiträge beschreiben und analysieren den Einfluss der Geheimpolizei in Betrieben, Schulen und Dörfern. Sie fragen nach den Erkenntnischancen aus den Stasi-Akten, nach den Erinnerungsspuren im Leben der DDR-Bürger und nach dem Vergleich mit Stalinismus und NS-Diktatur. Quellennah und mit methodischer Sorgfalt werden Tragweite und Grenzen der präventiven Sicherheitsdoktrin eines Regimes ausgelotet, das dem eigenen Bürger niemals über den Weg traute. Inhalt Einleitung Theorie und Methodologie Die ZAIG-Berichte - die Stasi als Öffentlichkeitsersatz? Mikrostudien - Methodologie Fallstudien zum DDR-Alltag Regional- und Lokalstudien Beiträger Agnes Arp (Jena), Jan C. Behrends (Berlin), Henrik Bispinck (Berlin), Matthias Braun (Berlin), Gary Bruce (Waterloo, Ontario), Roger Engelmann (Berlin), Jens Gieseke (Berlin), Renate Hürtgen (Potsdam), Ralph Jessen (Köln), Frank Joestel (Berlin), Sandrine Kott (Genf), Jeanette van Laak (Jena), Thomas Lindenberger (Potsdam), Jan Palmowski (London), Patrice Poutrus (Potsdam), Thomas Schaarschmidt (Potsdam), Siegfried Suckut (Berlin), Georg Wagner-Kyora (Oldenburg), Dorothee Wierling (Hamburg). Dr. Jens Gieseke ist Projektleiter in der Abteilung Bildung und Forschung der BStU.

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